Die Kunst des Lebens besteht darin,sich bereits auf Erden ein kleines Paradies zu schaffen.

Milla`s Landlust



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Gärtnergold fürs Knusperhäuschen

05.03.2017 20:44

Zu einem Gesunden, Biologischen Haushalt und Garten gehört natürlich auch ein Komposthaufen....den was wäre ein Garten ohne dem " Gärtnergold " Kompost.

Schon seit meinen Einzug in das Knusperhäuschen habe ich einen kleinen Komposthaufen - zwar in wilder Schüttung - gemacht. Viel zu schade wäre es mir die organischen Küchenabfälle wegzuwerfen und nicht wieder der Natur zurückzugeben.Und daraus wertvollen Kompost zu machen.Doch was darf eigentlich auf dem Kompost ?

Hier eine Übersicht was bei uns am Kompost landet:

  • Rohe Gemüse- und Obst-Reste
  • Eierschalen
  • Verwelkte Blumen oder Kräuter – Längere Stile und dickere Pflanzenteile klein schneiden, das beschleunigt die Kompostierung.
  • Rasenschnitt (am besten sollte dieser schon leicht angetrocknet sein, da sonst Fäulnisgefahr besteht)
  • Kleine Mengen an  Pappe (keine farbige Pappe, keine Hochglanz-Materialien, also gut verrottbares Papier)
  • Tee- und Kaffeesatz
  • Laub und Strauchschnitt. Tipp: Auch Strauchschnitt wird schneller zu Humus, wenn er vorher klein gehäxelt wird.
  • Mist von Haustieren nur in geringen Mengen (aber KEINE Zusätze wie z.B. Katzenstreu – chemische Bestandteile ausschließen)

    Das darf NICHT auf den Kompost:

    • Gekochtes Essen  – besonders Fleisch und andere proteinhaltige Lebensmittel – Diese Essensreste locken Ratten und anderes Ungeziefer an!
    • Pflanzenreste, die von einem Pilz befallen sind – nutze  dafür die Biotonne.
    • Größere Zweige, Äste und grobe Schnittabfälle sie verotten zu langsam
    • Farbige oder dicke Papiere und Papp

 

Der richtige Ort für Ihren Kompost

Fehlt  nur noch  ein geeigneter Ort für den Kompost und schon kann es losgehen. Gut eignen sich Garten-Ecken mit etwas Raum, in welchen sich der Kompost gut entnehmen lässt. Das Zersetzen des organische Materials – also unserer Garten- und Küchenabfälle – übernehmen die Mikroorganismen und Bakterien. Die benötigen dafür ausreichend Licht, Luft und hin und wieder Feuchtigkeit....erledigt eigentlich alles die Mutter Natur wenn der Kompost frei steht.Wir haben uns für ein schlichtes Holzmodell im Stecksystem entschieden. So kann genügend Luft hinzu , diese wiederum beschleunigt den Verrottungsprozess.

                    

Nachdem wir nun den passenden Platz im  Garten für unseren Komposthaufen gefunden haben, geht es nun ans Schaufeln. Zwar ist das Komposthäufchen erst seit August, aber dennoch hat sich schon etwas angesammelt.

Um die doch nun sehr feuchte Kompostmasse etwas aufzulockern geben wir nun  Schichtweise Pappe hinzu. Und so sieht unser Komposthaufen nun aus.....wird nicht mehr lange dauern und bald haben wir auch hier im Kusperhäuschen unseren eignes Gärtnergold.

                                                                       

 

Je nach Wetter und Bestandteilen im Kompost können wir dann frühestens nach ca. einem Dreivierteljahr beginnen, die selbst hergestellte Komposterde zu verwenden. Größere Mengen Kompost können spätestens ab der zweiten Saison (nach dem zweiten Winter) genutzt werden.Jetzt im Frühling ist die beste Jahreszeit den frischen, nährstoffreichen Kompost an Beeten und Sträuchern auszubringen und die bestehende Erde dort anzureichern.  Achte aber darauf das der Zersetzungsprozess schon abgeschlossen ist......das erhöht die Qualität des Humus.